Griechenland

Berg Athos

Athos-Kloster Aghiou Panteleimonos. Foto: Otmar Steinbicker

Einst lebten bis zu 40.000 Mönche auf der 40 Kilometer langen und zwischen acht und 18 Kilometer breiten Halbinsel. Heute sind es nur noch rund 2.000 und die 20 Großklöster und zahlreichen kleineren Bauten sind ernstlich vom Verfall bedroht.

Die Autonomie der Mönchsrepublik wird in der griechischen Verfassung ausdrücklich anerkannt und auch das im Jahre 1050 erlassene Zutrittsverbot für Frauen gilt noch heute und wird strikt beachtet. Nicht einmal weibliche Tiere werden auf dem Territorium dieser Männergemeinschaft geduldet. Besucher müssen einen Visaantrag stellen und dabei ihr besonderes religiöses oder kunsthistorisches Interesse nachweisen.

Der einzige Weg in dieses abgeschirmte Gebiet führt über den Hafen von Ouranópoli. Mehrmals am Tag legen Fähren ab, die Mönche, Handwerker und Besucher in die Mönchsrepublik bringen. Wer kein Visum hat, darf an Bord eines speziellen Besucherschiffes die Athos-Küste entlang schippern, immer in respektvollem Abstand, um die Einsamkeit der Mönche nicht zu stören und doch nah genug, um ein Bild von der eindrucksvollen Architektur der riesigen Klosterstädte zu erhaschen.

Otmar Steinbicker

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