Ungarn

Theiß-See

Theiß-See. Foto: Otmar Steinbicker

Gut 50 Kilometer südöstlich von Eger, schon in der Pußta, liegt der Theiß-See, ein künstlicher Stausee mit einer 90 Quadratkilometer großen Wasserfläche.

Ursprünglich zur Bändigung der wilden Theiß errichtet, bietet Ungarns zweitgrößter See mit einer Vielfalt von Buchten, Altarmen und Inseln, die von Weiden, Riedgras und Schilf umsäumt werden, einer Vielzahl von Wasservögeln Nistplätze. Störche, Graureiher und Silberreiher bevölkern abgestorbene Baumwipfel, die aus dem Wasser ragen.

Der See mit einer Uferlinie von nahezu 80 Kilometer, eignet sich für alle Arten von Wassersport. Besonders beliebt ist das fischreiche Gewässer jedoch bei den Anglern. Karpfen, Welse, Hechte und Hechtbarsche sowie große Zanderbestände werden hier vor besonders erfolgreich vom Boot aus gefischt.

Kenner wissen "zandersichere" Plätze, meist in der Umgebung versunkener Bäume, wo vor allem in den frühen Morgenstunden das Anglerglück wartet. Dort werden nicht selten Zander in einer Größe von 5-10 Kilogramm gefangen. Während der Zander vor allem im Herbst gefangen wird sind Wildkarpfen bis zu einer Größe von zehn Kilogramm auch im Sommer zu angeln.

Nach der ökologischen Katastrophe an der Theiss im Jahr 2000 und dem massenhaften Fischsterben ist noch nicht absehbar, wann der Fischbestand sich wieder regeneriert hat und die Fische aus dem See wieder gefahrlos verzehrt werden dürfen.

Otmar Steinbicker

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